Samstag, 11. April 2015

Eine Seefahrt die lustig, eine Seefahrt die ist schön ... Einen Tag im Maritimen Museum in Hamburg


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 Eine Seefahrt die ist lustig,
 eine Seefahrt die ist schön...

Wer kennt das Lied nicht und als Original Hamburger Deern ist man mit der Seefahrt gezwungener Maßen verbunden.
Um so schändlicher, das ich noch nie im 
Internationalen Maritimen Museum von Hamburg war. Das habe ich nachgeholt und sehr sehr viele schöne Fotos mitgebracht. Bitte folge mir durch alle "Decks"...

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Das Internationale Maritime Museum befindet sich in der Speicherstadt. Dafür wurde extra der Kaispeicher B mit großem Aufwand um- und neugebaut. Die Eröffnung fand am 25. Juni 2008 statt und hat der schönen Stadt Hamburg ein wundervolles Schifffahrtsmuseum von Weltrang gegeben.

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Gezeigt werden die Bestände des ehemaligen 
Instituts für Schifffahrt- und Marinegeschichte von Peter Tamm, eine immense Sammlung von Schiffsmodellen, Schiffsminiaturen, Konstruktplänen, Gemälden, Aquarellen, Grafiken, Uniformen und Waffen.
Sage und schreibe über 40.000 Einzelstücke, die auf 9 "Decks" verteilt sind. Hier kannst du dir den "Decklageplan" genau angucken.

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Auf jedem Fall sollte man sich viel Zeit nehmen für das Maritime Museum. Die verschiedenen Decks bieten so viel Exponate, dass 3 Stunden wie im Fluge vergehen.
Meine Empfehlung: 
Vorher informieren und gezielt Teile und Themen der Sammlung raussuchen und sich auf das jeweilige Deck begeben. 

Ich kann dir nur eine kleine Auswahl der Schätze zeigen, sonst würde dieser Post ein Buch werden.

Man findet dort nicht nur Buddelschiffe (ich liebe Buddelschiffe), sondern auch Schiffe aus Knochen.

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Plötzlich steht man unseren Hans Albers gegenüber. Der sich in einem Taucheranzug versteckt hat.

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Zwischendurch genießt man den Ausblick vom Museum über die Speicherstadt. Da hätte ich gerne meinen Schreibtisch stehen!

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Dann kann man die Vielzahl von Uniformen bewundern.

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Es wird einen auch die Kabinenausstattung plus Essgeschirr gezeigt.

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Die beeindruckenden Bremswege verschiedener Schiffsgrößen.

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Nicht zu vergessen wie die Taue, plattdeutsch: Reepe, hergestellt und gebraucht werden. 

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Und die älteste Flaschenpost der Welt, die vor einem knappen Jahr gefunden wurde. Hier ein kleines Interview von dem Finder.
Solche Geschichten faszinieren mich immer total.

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 Dieser Museumsbesuch hat sich wirklich gelohnt und ich kann das Maritime Museum nur wärmstens empfehlen. 
Ich muss unbedingt noch einmal hin, denn ich habe nur einen Bruchteil der 40.000 Exponaten gesehen. 
Und unbedingt muss ich mir die Maritime Bibliothek angucken, die seit April diesen Jahres auch für Besucher zugänglich ist.


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 Mien seuten Leichtmatrosen und Landratten, ich sag jetzt Tschüss und bis bald,

deine Kirsten







Kommentare:

  1. Moin Kirsten,

    In der Tat tolle Aufnahmen und auch ein toller Text.
    Ich weiß schon, dass ich demnächst darauf verlinken werde.

    Liebe Grüße

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    1. Vielen Dank Sascha!
      Du bist der Beste!
      Herzliche Grüße, Kirsten

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  2. Hallo Kirsten,
    bei meinem ersten Besuch in Hamburg (vor ziiiiiiig Jahren!) habgen wir auch eine
    Rundfahrt gemacht und sind durch die Speicherstadt gefahren! Ich war schwer beeindruckt!
    Und auch jetzt finde ich Deine Bilder davon ganz toll!
    Ein Besuch im Museum scheint sich ja auf jeden Fall auch zu lohnen!

    Liebe Grüße und schönes Wochenende,
    Moni

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    1. Ahoi Moni!
      Du wirst die Speicherstadt und die neue Hafencity nicht wieder erkennen. Da hat sich sehr viel getan.
      Wenn du wieder mal nach Hamburg kommst, musst du unbedingt dort hin, unbedingt!
      Dir auch ein schönes Wochenende und liebe Grüße,
      Kirsten

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  3. Liebe Kirsten,

    du bietest mal wieder das perfekte Beispiel, warum bloggen so interessant ist. Nicht nur, dass man tolle neue Dinge entdeckt, sondern vor allem auch die Tatsache, dass jeder die Dinge anders wahrnimmt bzw. Dinge sieht, die andere nicht sehen. Zweimal war ich nun schon im Maritimen Museum, aber die Bremswege der Schiffe habe ich nie gesehen.

    Wunderbarer Artikel mit unschlagbar tollen Fotos. Danke für diesen tollen Artikel.

    LG Sabine

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    1. Liebe Sabine,
      vielen vielen Dank für deine tollen Komplimente!
      Ich freue mich sehr über deinen Kommentar und Grüße dich ganz herzlichst!
      Alles Gute (aus bestimmten Gründen) wünsche ich dir,
      Kirsten

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